|
Wirtschaftlicher Niedergang,
Steuerchaos, Kapitalflucht, geschäftliche und private Insolvenz, Altersarmut, Arbeitslosigkeit, Freitod,
Kriegsgefahr und Umweltzerstörung sind die
drängensten Probleme unserer Zeit. Sofort Auswandern?
Auswandern ist nur eine von vielen
Lösungen, denn auch die USA haben nicht mehr das
Motto der Freiheitsstatue auf ihrer Fahne
stehen... Wie sieht die
Zukunft unseres Landes aus? Nach
dem Krieg wurden immer mehr Werte geschaffen und
aufgebaut, nun beginnt eine deflatorische Zeit, d.
h. die Nachfrage sinkt es herrscht ein
Überangebot an Waren und Dienstleistungen. Warum
ist das so und welche Konsequenzen bringt das mit
sich? 1. Deutschland wird
im Altersdurchschnitt immer älter, alte Leute
haben schon fast alles, konsumieren fast nichts
mehr, während einige Reiche auf ihrer Kohle
sitzen, brechen die Jungen unter der Abgabenlast
fast zusammen. 2. Deutsche
sterben aus, die Geburtenrate ist zu niedrig,
Folge davon sind Überangebote bei Haus- und
Grundbesitz, im Zuge dessen werden diese billiger,
gut für Käufer, schlecht für Investoren oder
für Hypotheken-Belastete. Im Osten stehen 15% der
Wohnungen schon leer, in München oder Hamburg
leben Familien mit 2 Kindern in 2 Zimmer
Wohnungen. 3.
Via Internet werden die Waren direkt an die
Verbraucher geliefert, d. h. es kommt immer der
günstigste zum Zuge, - Deflation. 4.
Die Konjunkturzyklen werden immer kürzer, die
Staatsverschuldung ist enorm hoch, die Folge
davon ist eine enorme Unsicherheit und
Kaufzurückhaltung. Wer nimmt noch eine Hypothek
auf 30 Jahre auf, wo noch nicht mal der Job für
das nächste Jahr garantiert ist? Ab sofort ist
jeder nur noch ein Jahr von Hartz IV entfernt,
auch wenn er 40 Jahre einbezahlt hat. Dazu die
anhaltende permanente Abgaben- und
Steuerdiskussion... 5.
Öffnung der Märkte, durch die EU-Osterweiterung
ist es für viele Staaten einfacher geworden
günstigere Waren und Dienstleistungen anzubieten.
In Ostdeutschland kostet eine Arbeiterstunde 10
Euro, in Polen 1,70 Euro. Mit welcher
Effektivitäts- und Effizienzsteigerungsmaßnahme
will man da hinkommen? Da kann man nur einen
Roboter hinstellen!!! Firmen
verlagern mit EU-Subventionen Richtung Ost.
Klartext ein deutscher Bäcker bezahlt Steuern
damit die subventionierte tschechische
Backwarenfabrik Semmeln für 6 Cent anbietet, der
selbstfinanzierte Ruin. 6.
Auslagerung (auch) von qualifizierten Arbeitplätzen in
Billiglohnländer, Programmieren in Indien,
Buchhaltung in Portugal, Support aus Irland,
Entwicklung in Korea, alles Maßnahmen die
Kaufkraft aus Deutschland abziehen und damit
Nachfrage. Am deutlichsten merkt man es in der
Gastronomie, für überteuerte Preise bekommt man
nur noch Dreck und Pampe, anders können viele
Gastrobetriebe nicht mehr wirtschaftlich
überleben. Der rumänische Kellner grinst, kann
er sich doch von seinem Unter-Mindestlohn noch in
seiner Heimat ein Haus bauen. 7.
Europa-Märchen klingt fast so schön wie
das Gebetsmühlenartige 'Die Rente ist sicher'
von Blümchen noch bis zum Jahr 2000 ausposaunt
(er meinte wohl seine, als Bundestagspolitiker).
Spätesten jetzt sollte jedem klar sein, daß der
Großmachtstraum von Dr. Helmut Kohl der
Europäischen Gemeinschaft zum Albtraum geworden
ist. Das Vorbild der harmonisierten Bundesstaaten,
wie in den USA kann nicht funktionieren. Europa
hat weder eine gemeinsame Sprache noch eine
gemeinsame Kultur (oder Nicht-Kultur wie in den
USA). Sie glauben das nicht, dann versuchen Sie
mal mit einem Portugiesen oder Bulgaren Geschäfte
abzuwickeln, dann wissen Sie was Sprachbarriere
heißt oder gehen Sie doch zu einem lustigen
gemeinsamen Event, Kirmes mit Stierkampf und
Schaschlik. Die
Konsequenzen: 1. Zunächst hört
es sich positiv an, wenn alle Waren und
Dienstleistungen billiger werden, das Problem ist,
kaum einer hat mehr Geld diese zu kaufen, aufgrund
der Arbeitslosigkeit. Die Firmen sind in
Schwierigkeiten gehen pleite, verlagern ins
Ausland oder wandern ganz ab. Somit sinken die
Sozialbeiträge, Renten werden nicht mehr angepasst
oder gekürzt, das Gleiche gilt für Löhne und
Gehälter. In den letzten 10 Jahren sanken die
Reallöhne um 0,9%. 2. Gut ausgebildete
junge High-Potentials wandern ab, in die USA, nach
Kanada oder in andere Länder mit höherem
Realeinkommen. Kurz die Gesellschaft investiert 10
Studienjahre in einen jungen Arzt, der dann
gezwungen ist nach Kanada auszuwandern. 3. Grundstücke
und Immobilien verlieren drastisch an Wert,
Sicherheiten für das Alter sind somit perdu. Zum
Beispiel halbierte sich der Quadratmeterpreis in
Berlin seit 1995 um mehr als die Hälfte. Auf
Kreditbasis finanzierte Häuser mutieren von der
Wertanlage zum Schuldenberg. 4.
Kapitalanlagen, an Bausparern verdient nur der,
der sie vermittelt. Die Lebensversicherungen
werden rückwirkend besteuert. Aktien,
insbesondere deutsche, werden drastisch an Wert
verlieren. Das Sparbuch lockt nur noch mit wenigen
Prozent und davon holt sich die Steuer noch 35%
der Erträge. Andere stabile Länder haben hohe
Wachstumsraten und locken mit hohen Zinsen. Eine
Kapitalflucht wird von einigen Schlauen einsetzen,
andere legen ihr Erspartes in Gold an, welches
auch hohen Schwankungen unterliegt. 5.
Am schlimmsten wird der Stimmungswandel durch die
permanenten Hiobsbotschaften, neue Steuern,
geringere Bezüge, mehr und länger Arbeiten, bla,
bla, bla... Wir befinden uns in Deutschland sehr
hoch oben in der Maslowschen Bedürfnispyramide
und deren Selbstverwirklichungs-Selbstbilder. Der
ewig rüstige, Luxusreisende Rentner, der im
Penthouse wohnende, verschwenderisch
geldausgebende Yuppie, der im 400qm Haus, in
grüner, ruhiger Lage, wohnende Familienvater mit
eigenem Mercedes und Porsche für die Frau vor der Tür. Die Anpassungen an die
Realität werden ein langer und schmerzhafter
Prozess des downsizings werden. Die
Lösung: 1. Kapital sinnvoll
aufbauen und erhalten, wenn möglich noch
vermehren. Sichere Anlagen sind derzeit nur
Sparbuch, Gold und das selbstgenutzte Eigenheim
(sofern die Hypothekenbelastung nicht zu hoch
erscheint). Finger weg von Aktien, Bausparern,
Lebensversicherungen, Investmentimmobilien in
Deutschland. 2. Stellen
Sie sich vor es gibt eine Zeitmaschine, die Sie in
die 'Goldenen Zeitalter', das Deutschland der 70er
Jahre oder das Amerika der 60er Jahre versetzen
könnte. Diese Zeitmaschine gibt
es tatsächlich, aber an statt der Zeit, müssen
Sie nur den Ort wechseln. Goa, Marokko, Thailand, Brasilien,
alle diese Länder befinden sich im Boom oder sind
kurz davor die Blütephase einer Volkswirtschaft
zu durchlaufen.
|