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 Grundsicherung gegen Altersarmut

Lassen Sie sich nichts vormachen, von Ihren eingezahlten Bezügen sehen Sie nichts wieder. Die weitverbreitete Fehlannahme, dass man auf ein Konto einzahlt und von diesem bezieht, sobald man selbst alt ist, stellt sich folgendermaßen dar. Man bezahlt mit aktuellen Beiträgen die aktuellen Rentner, d.h. wenn Sie in Rente gehen leben Sie von den verbleibenden Arbeitnehmern. Mit anderen Worten muss ein Arbeitnehmer für Sie und Ihren Rentnerkollegen aufkommen, so einfach ist das. Nachdem der Arbeitnehmer ja auch von irgendetwas leben muss, kann also nicht mehr viel für Sie übrig bleiben. Als Blümchen sagte: 'Die Rente ist sicher', vergaß er das Pronomen 'meine'. Also werden die Dimensionen verbal und in der realen Umsetzung sich in folgende Richtungen ändern, Rentenalter rauf (bis jeder in die Kiste fällt, 75, 85,...,105?), frühere Einschulung (mit 4, 3, 2 oder 1?), Rentenkürzung für Rentner, Rentenbeitragserhöhung für Arbeitnehmer, private Vorsorge der Arbeitnehmer durch eigene Sparmaßnahmen. Dabei werden aktuelle Arbeitnehmer doppelt bestraft, sie müssen nicht nur die hohen Rentenbeiträge finanzieren, nein, sie sollen sich zusätzlich noch privat absichern, wie als ob man zufällig schon weiß, dass sie sonst mit leeren Händen unter die Brücke ziehen müssen. Abwechselnd wird man die verschiedenen Vorschläge immer wieder in der einen oder anderen Form in der Presse hören, mal von dieser, mal von jener Partei. Reale vernünftige Vorschläge kann keiner mehr bringen, da es, aufgrund der Versäumnisse der Umstellung (wie in Großbritannien unter Thatcher, wo jeder in seine eigene Rentenkasse einzahlt) schlichtweg keine mehr gibt. Das Sahnehäubchen oben drauf bilden Beamte, frühverrentet, kassieren sie ihre Kohle direkt vom Staat, also von unseren Steuern, nach deren Abzug wir die private Vorsorge treffen sollen. Die letzten Ausgaben kurz vor dem Exitus eines Staates sind immer noch die Bezüge und Pensionen, wie sie sich leicht bei einigen insolventen Städten und Kommunen überzeugen können.

Also was tun?

Als Altersvorsorge ist nichts dienlich, über dass Sie nicht jederzeit verfügen können, also Lebensversicherung, Riesterrente, BfA-Rente, überlegen Sie mal warum Ihnen der Zugriff verwehrt wird oder so drastisch erschwert wird? Man will verhindern, dass Sie vorzeitig an Ihr Geld kommen können, respektive es Ihnen nachträglich noch wegnehmen können, je nach Bedarf, (Beispiele: Besteuerung der Lebensversicherung, Rentenkürzung (einen Nichtanpassung entspricht einer Kürzung, etc.) Auch der Abschluss einer Lebensversicherung ist problematisch, der staatliche Garantiezins bröckelt immer weiter ab. Was bleibt also?

Selbstgenutzte 4 Wände sind unter Ausschöpfung aller Fördermaßnahmen immer noch die beste Investition, wenn die Belastung nicht zu hoch ist. Aber Achtung durch das Arbeitslosengeld II wird die nicht angemessene Wohnung zum Verzehr freigegeben, was ist angemessen, bald eine 1/2 Zimmerwohnung für eine Familie.

Selbstgenutzte Wände sinnvoll teilen...

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Mit dem klassischen Sparbuch liegt man unter Ausnutzung der Freibeträge nie verkehrt.

Für risikobereite gibt es konservative Fonds (DIT Dresdner Bank) bei denen man auf Tagesbasis, investieren oder deinvestieren kann.

Vorrausschauende legen in Gold an, neben Immobilien und Kunstgegenständen, die einzige Anlageform, die eine kommende Wirtschaftskrise überdauern wird.

Für Kosmopoliten bietet sich eine Geldanlage  im Ausland (Weltwirtschaftswachstum 4,6; USA 4,7; Japan 4,5; China über 10, Deutschland noch nicht einmal 1,7 (ehrlich ausgedrückt Stagnation))  an, USA, Indien, etc., die meisten Länder offerieren eine Steuerbefreiung oder haben kein Steuerabkommen mit der BRD. Somit entfallen auch die Zinsen die Steuern. Am besten Sie legen Ihr Geld bereits im Zielland an, dann haben Sie den Schritt Kapitaltransfer schon mal erledigt, wenn Sie zu neuen Ufern aufbrechen.

Hier ein kleiner Auszug des allgemeinen Rentengeschwafels

Berlin, 15. Oktober 2002 - Am 1. Januar 2003 wird das neue "Gesetz über eine bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung - GSiG" in Kraft treten. Ziel des neuen Gesetzes ist vor allem die Bekämpfung der verschämten Altersarmut. Die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung wollen dem Gesetz mit weitreichenden Informations- und Beratungsangeboten zum Erfolg verhelfen.

Mit der bedarfsorientierten Grundsicherung hat der Gesetzgeber erstmals einen Weg gewiesen, älteren und dauerhaft voll erwerbsgeminderten Menschen eine materielle Existenzgrundlage für eine würdige Lebensführung zu schaffen und zu sichern. "Wir begrüßen das neue Gesetz als einen weiteren Beitrag zur Bekämpfung von Altersarmut", so Prof. Dr. Franz Ruland, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Rentenversicherungsträger, am Dienstag vor der Bundespressekonferenz.

1,4 Prozent der über 65-jährigen sind heute auf ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt angewiesen. "Erfreulicherweise spielt damit die Armut im Alter in Deutschland - nicht zuletzt dank der gesetzlichen Rentenversicherung - keine bedeutsame Rolle mehr", sagt Ruland. Allerdings gibt es eine erhebliche Dunkelziffer von älteren Menschen, die ihre Sozialhilfeansprüche nicht wahrnehmen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Unkenntnis, Scham, Angst vor Behördengängen und sozialer Kontrolle und vor allem die Befürchtung, dass die Kinder in Regress genommen werden.

Hier setzt ab 1. Januar 2003 die neue Grundsicherung an. "Das entscheidende Novum der Grundsicherung gegenüber der Sozialhilfe ist, dass ihre Leistungen unabhängig vom Einkommen der Angehörigen sind, sofern dieses unter 100.000 Euro liegt", so Ruland. Dabei wird zu Gunsten der Antragsberechtigten angenommen, dass dies in der Regel der Fall ist.

Alle potenziell Anspruchsberechtigten werden im Rahmen einer Sonderaktion persönlich angeschrieben. Das sind vor allem Altersrenterinnen und -rentner über 65 Jahre und alle dauerhaft voll erwerbsgeminderten Personen, deren Renteneinkünfte einen Betrag von 844 Euro nicht übersteigen. "Die Rentenversicherungsträger versenden seit gestern insgesamt rund 6,5 Millionen Briefe. Jeder Adressat erhält nicht nur umfassende Informationen über die Leistungsvoraussetzungen, sondern bekommt auch gleich ein Antragsformular", erklärt Klaus Michaelis, Mitglied der Geschäftsführung der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte. "Wir gehen zwar davon aus, dass von den angesprochenen Rentnerinnen und Rentnern der BfA nur etwa 5-10 Prozent auch wirklich anspruchsberechtigt sind," so Michaelis, "aber als moderner Dienstleister sehen wir uns in der Pflicht, alle potenziell berechtigten Rentnerinnen und Rentner zu erreichen".

Träger der Grundsicherung sind die kommunalen Grundsicherungsämter. Das Gesetz überträgt allerdings den Rentenversicherungsträgern umfangreiche Informations- und Beratungspflichten. "Wir sind Interessenvertreter unserer Versicherten, und das verpflichtet uns nicht nur, die betroffenen Menschen zu informieren. Wir werden alle erfor-derlichen Anstrengungen unternehmen, Hilfesuchende auch angemessen zu beraten", sagt Heiner Horsch, Vorsitzender der Geschäftsführung der LVA Rheinprovinz. "Unsere Mitarbeiter in den Auskunfts- und Beratungsstellen stehen jedem Hilfe- und Ratsuchenden auch zu Fragen der Grundsicherung für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Wer Hilfe benötigt, wird sie bei uns auch bekommen."

 Rentenreform wird Altersarmut ansteigen lassen

Die angekündigte Rentenreform der rot-grünen Bundesregierung wird die paritätische Finanzierung aushebeln, künftig werden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dank der anvisierten privaten Zusatzversicherung einseitig belastet. Die Arbeitgeber könnten aufgrund der Umverteilung mit einer Entlastung von schätzungsweise 20 Milliarden Mark rechnen. Darauf machte Dieter Scholz, Vorsitzender des DGB, Landesbezirk Berlin-Brandenburg aufmerksam. Scholz begrüßte die für heute angekündigten Proteste von ÖTV und IG Metall gegen die Rentenreform in Berlin.

Das angepeilte Rentenniveau von 61 Prozent des letzten Nettolohns bedeute, so Scholz, dass ein Durchschnittsverdiener rd. 30 Jahre Pflichtbeiträge entrichten müsse, um überhaupt erst einmal eine Leistung auf Sozialhilfeniveau zu bekommen. Da viele Frauen weder 100 Prozent des Durchschnittsverdienstes noch 45 Versicherungsjahre erreichten, gerieten sie sogar unter die Sozialhilfeschwelle. „Tatsächlich dürfte es in den kommenden Jahrzehnten trotz Reform deutlich mehr, nicht weniger Altersarmut geben“, habe sogar „Die Zeit“ am 14. September 2000 festgestellt.

Die gesetzliche Rente müsse den Lebensstandard absichern, dürfe die Arbeitgeber nicht aus der Verantwortung entlassen und müsse auf ein Partnerschaftsmodell setzen, das diesen Namen auch verdiene, erklärte DGB-Chef Scholz.

Mehr zu dem Thema Wirtschaftsentwicklung in Deutschland finden Sie hier.


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Vom armen Rentner im kalten Deutschland zum Upper Class Mitglied in der thailändischen Gesellschaft in der deutschen Community. Für nur 250,- € im Monat kann man auch in sicheren, warmen Ländern seinen Lebensabend verbringen. Warum nicht, denn mittlerweile fühlt man sich dort, wie zu Hause und muss auf Bier und Nürnberger Rostbratwürstel mit Sauerkraut nicht mehr verzichten...

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